Regisseur Lee Chang-dong wird als erster Korean den TIFF Ebert Director Award beim 51. Toronto International Film Festival erhalten.
Der neue Film „Mögliche Liebe", dessen Preis gerade bekannt gegeben wurde, erzählt die Geschichte von zwei Paaren – ein entlassenes Arbeiterpaar und ein Dokumentarfilm-Regisseur-Paar – die sich treffen, um einen Dokumentarfilm zu drehen, und dabei ihre Leben und verborgenen Wünsche miteinander teilen.
Der TIFF Ebert Director Award, den Regisseur Lee Chang-dong nach der Einladung zum Special Presentation Abschnitt erhält, ehrt den Kritiker Roger Ebert und wird an Regisseure verliehen, die eine originäre Vision in die Filmwelt gebracht haben. Zuvor haben Guillermo del Toro, Spike Lee, Denis Villeneuve und Chloé Zhao diese Auszeichnung erhalten.
Regisseur Lee Chang-dong wurde international für seine Werke gelobt: Er erhielt für „Oasis" den Regiepreis der Filmfestspiele von Venedig, für „Poetry" den Preis für das beste Drehbuch der Filmfestspiele von Cannes und für „Burning" den Preis der Internationalen Filmkritik in Cannes. Das 51. Toronto International Film Festival findet vom 10. bis 20. September statt, die Preisverleihung ist am 13. September.
„Mögliche Liebe" mit Jeon Do-yeon, Seol Kyung-gu, Cho Jin-sung und Jo Yeo-jung in den Hauptrollen, inszeniert von Lee Chang-dong nach acht Jahren, kommt am 23. September in die Kinos und wird am 6. November auf Netflix veröffentlicht.




